Stromverbrauch Zwei-Personen-Haushalt – so hoch ist der Stromverbrauch

stromverbrauch 2 personen

Etwa 30% aller Haushalte in Deutschland sind Zwei-Personen-Haushalte. Diese Haushaltsform ist unabhängig vom Alter überaus beliebt, es ist die zweithäufigste Haushaltsgröße in Deutschland. Doch wie hoch ist der Stromverbrauch in einem Zwei – Personen – Haushalt?

  •  Der Verbrauch an elektrischem Strom kann von einem Haushalt zum nächsten Haushalt stark unterschiedlich sein und hängt unter anderem damit zusammen, ob das Wasser mit elektrischem Strom aufbereitet wird. Bei Aufbereitung des Warmwassers mit elektrischem Strom kann der Stromverbrauch pro Jahr durchaus um 1.100 Kilowattstunden höher ausfallen.
  • Abgesehen davon ist der Stromkonsum auch von individuellen Vorlieben abhängig – ein wesentlicher Einflussfaktor ist zum Beispiel die Menge der Elektrogeräte und wie oft diese genutzt werden.
  • Noch dazu hängt der Verbrauch an Strom damit zusammen, ob die beiden Personen in einem Einfamilienhaus, Mehrfamiliengebäude oder in einer Wohnung leben.

Die Kosten für Strom unterscheiden sich von Bundesland zum nächsten, weil die Gebühren für das Netz verschieden hoch sind. Die Energiekosten für einen Zwei-Personen Haushalt mit einem Verbrauch von 3.100 kWh liegen bei durchschnittlichen 540 Euro pro Jahr.

Als Anhaltspunkt, ob man zu viel oder wenig elektrische Energie verbraucht, kann man eine Berechnung heranziehen, um den zukünftigen Verbrauch an Strom zu berechnen. Zu diesem Zweck wird die Wohnfläche, die Anzahl der Menschen im Haushalt und die Anzahl der im Haushalt eingesetzten Elektrogeräte herangezogen.

Wie kann man seinen Stromverbrauch berechnen?

Eine solche Berechnung ist nicht schwer:

  • Der Stromverbrauch wird üblicherweise in Kilowattstunden (kWh) angeführt.
  • Eine solche Kilowattstunde besteht aus 1.000 Wattstunden (Wh), welche die Energie anführen, die ein Gerät mit einer Leistung von einem Watt in einer Stunde benötigt.
  • Der Verbrauch an Strom wird berechnet, indem man die Leistung (in Watt) mit der Zeit der Nutzung (in Stunden) multipliziert und das Resultat durch 1.000 teilt.

Beispiel: Sie haben einen Computer mit einer Leistung von 140 Watt, den Sie am Tag vier Stunden nutzen. Der tägliche Stromverbrauch beträgt dann: 140 x 4 = 560 Wattstunden, beziehungsweise 0,56 Kilowattstunden. Hochgerechnet auf einen Jahr wäre das Fall etwa 200 Kilowattstunden.

Das Einsparungspotenzial durch das Wechseln des Energieversorgers wird oftmals unterschätzt und bleibt oft ungenutzt. So haben Zwei-Personen-Haushalte mit einem Energieverbrauch von 3.100 Kilowattstunden durch einen Anbieterwechsel im Jahr 2020 durchschnittlich etwa 190 Euro für das erste Vertragsjahr eingespart.

Wie hoch ist der durchschnittliche Stromverbauch im 2-Personen-Haushalt?

Zwei-Personen-Haushalte sind mit etwa einem Drittel die zweithäufigste Größe eines Haushalts in der Bundesrepublik Deutschland. Der durchschnittliche Verbrauch an Strom beläuft sich auf etwa 2.500 kWh im Jahr.

Das entspricht jährlichen Stromkosten von 735,02 Euro und 61,25 € monatlich

Stromspartipps in einem Zwei-Personen-Haushalt

Die Steigerung der Kosten macht es offensichtlich: Energie ist ein teures Gut. Wer seine Haushaltskasse nicht weiter beanspruchen möchte, der sollte sich einen Ausblick auf den persönlichen Verbrauch an Strom verschaffen.

In einem normalen Haushalt zählen der Kühl- und Gefrierschrank, die Unterhaltungs-elektronik, in erster Linie aber die Aufbereitung von Warmwasser mit elektrischer Energie zu den wesentlichsten Stromverbrauchern. Dabei lässt sich sehr einfach und ohne Verlust an Komfort eine Menge einsparen.

Im Folgenden informieren wir Sie darüber, wie mit kleinen Tätigkeiten der Verbrauch von Strom reduziert werden kann. Wer solche vornimmt, kann jedes Jahr einiges an Geld einsparen.

Steckdosen abschalten

Zahlreiche Mitarbeiter lassen den Rechner und den Drucker beim Weggang vom Arbeitsplatz eingeschaltet. Bereits der Stand-by-Zustand zahlreicher Elektroverbraucher führt zu Unkosten, die sich zwischen fünf und sechs Milliarden Euro bewegen. Energiekosten, die sich leicht verhindern lassen, wenn man die Elektrogeräte abends vollständig ausschalten. Durch das komplette Abschalten von Fernsehern, Computern, Druckern und Monitoren kann man den Verbrauch pro Jahr um bis zu 450 Kilowattstunden verkleinern. Das kann ganz einfach mit Master-Slave-Steckerleisten funktionieren, bei der zum Beispiel das Fernsehgerät die angeschlossenen Elektrogeräte aktiviert und deaktiviert.

Energiesparende Geschirrspülmaschine und Waschmaschine

Eine Geschirrspülmaschine ist sehr hilfreich und benötigt weniger Wasser und Spülkonzentrat, als Säubern mit der Hand. Wer jetzt auf stromsparende Elektrogeräte wechselt, kann bis zu 30 Euro im Jahr einsparen. gleiches gilt für die Waschmaschine – 25 Euro weniger Energiekosten bringen energieeffiziente Geräte im Jahr. Aus diesem Grund sollte man beim Kauf eines neuen Gerätes ein Auge auf richtige Energieeffizienzklasse des Elektrogerätes haben, am besten wählt man die Effizienzklasse A+++.

Jedes Jahr 75 Euro Energiekosten einsparen durch das Wäschetrocknen ohne Trockner

Beim Trocknen der Wäschestücke gilt: Ein Trockner ohne Pumpe kommt jährlich auf gut 75 Euro, mit einer solchen Pumpe sind es nur 25 Euro. Aber auch dann: trocknen Sie

so oft wie möglich ohne Gerät! Nutzen Sie Trockenräume auf dem Dachboden oder im Kellerraum. Im Frühjahr und Sommer können die Wäschestücke im Freien aufgehängt werden.

Stromsparenden Kühlschrank / Gefrierschrank nutzen

Mit vorausschauender Benutzung von Kühl- und Gefrierschränken kann man einiges an Strom einsparen: Durch den Kauf von Kühl- und Gefriergeräten mit der besten Effizienzklasse A+++ kann man bis zu 705 Euro im Jahr einsparen.

Strom sparen mit LED Lampen

Wir sind an Glühlampen gewöhnt, mit ihnen sind wir groß geworden. Mit dem Auslaufen der Glühlampen begann allerdings der Siegeszug von Energiesparleuchten. Doch diese haben auch Probleme. Die Lichtfarbe passt oftmals nicht, beim Einschalten lassen sich diese Lampen immer Zeit. Oft enthalten die Energiesparlampen auch Schwermetall, das eine korrekte Entsorgung erforderlich machen. Eine neue Perspektive der Leuchtmittel hat sich mit der LED eröffnet. Die kleinen Dioden sind nicht nur deutlich sparsamer als Energiesparleuchten, sondern offerieren durch die Bauweise auch außergewöhnliche Lampenformen an.

Energie einsparen bei der elektrischen Aufbereitung von Warmwasser

Besonders dann, wenn Wasser mit elektrischem Strom aufgewärmt wird, gibt es viele Möglichkeiten zum Einsparen von Strom. Ein Sparduschkopf kann den Energieverbrauch auf das erforderliche Maß begrenzen. Durchflussbegrenzer an den Hähnen leisten auch hilfreiche Dienste. Bei der Anwendung von Boilern hilft ein Temperatur-Stopp. Dieser sorgt dafür, dass nur dann Wasser aufgewärmt wird, wenn es erforderlich ist. Ein Boiler sollte ohnedies durch einen Durchlauferhitzer ausgetauscht werden, so wird Wasser nur dann erwärmt wenn es gebraucht wird.

Energie einsparen in der Küche

Wasserkocher statt Kochtopf – solcherart kann man den Verbrauch an Strom reduzieren und auch Geld einsparen. Bis zu 55 Prozent weniger Strom ist erforderlich, wenn die gleiche Menge Wasser nicht im Kochtopf auf der Herdplatte, sondern im Wasserkocher erhitzt wird. Auch dann, wenn die richtige Topfgröße mit Deckel ausgewählt wurde und das Erhitzen auf einem Kochfeld aus Ceran geschieht, ist der Wasserkocher beim Verbrauch an Energie um etwa 40 Prozent günstiger. Nur ein Gas- und Induktionsherd reichen hinsichtlich des Verbrauchs an die Werte des Wasserkochers heran