Stromsparende Wasserpumpe

Überall wo man Wasser braucht wird oder zu viel Wasser vorhanden ist wie zum Beispiel bei einem überschwemmten Keller kann eine Wasserpumpe hilfreiche Dienste erbringen. Im Haus, im Brunnen oder im Gartenbereich gibt es viele Einsatzmöglichkeiten. Mit einer solchen Pumpe kann man Wasser mit geringem Aufwand befördern. Doch nicht alle Pumpen sind sparsam.

Nachfolgend weitere Informationen rund um stromsparende Wasserpumpen:

Welche Arten von Pumpen gibt es?

  • Die Tauchpumpe zählt zu den am öftesten verwendeten Pumpen. Diese Pumpe für den Unterwasserbereich befindet sich direkt im Wasser und transportiert es über eine Schlauchleitung an einen anderen Ort.
  • Bei schmutzigem Wasser bzw. Verunreinigungen im ist eine Schmutzwassertauchpumpe zu empfehlen.
  • Eine Tiefbrunnenpumpe ist überaus kompakt. Solche Pumpen sorgen auch bei großen Förderhöhen für eine erfolgreiche Beförderung.
  • Eine Gartenpumpe ist in erster Linie für die Bewässerung des Gartens entworfen. Diese Pumpe kann schnell an einen Schlauch oder eine Sprinkleranlage angeschlossen werden.
  • Mit einem Hauswasserwerk kann man Unkosten für Nutzwasser einsparen. Damit lässt sich zum Beispiel Regenwasser für das WC oder die Waschmaschine nutzen.

Stromverbrauch von Wasserpumpen

Die Hydraulik ist der einflussreichste Hebel, wenn es um einen den Wirkungsgrad und einen kleinen Energieverbrauch geht. Hochwertige Wasserpumpen werden auf ihre spezifischen Anforderungen angepasst. Auf diese Weise wird der Verbrauch von Energie der Pumpe minimiert und die Betriebskosten werden reduziert. Neben der Hydraulik und dem bearbeiteten Laufrad tragen der Betrieb mit Drehzahlregelung und ein Sparmotor zu geringen Energie- und damit Betriebskosten bei.

Je nach dem Pumpensystem, dem Förderweg und dem Wasserverbrauch liegen die Möglichkeiten zur Einsparung bei Strom bei bis zu 75 Prozent – unabhängig davon, ob es sich um eine Wasserpumpe zum Bereitstellen von Wasser oder eine Umwälzpumpe in einem Heizungssystem handelt. Bei Umwälzpumpen sind in Abhängigkeit vom Alter der Anlage noch größere Einsparungen möglich.

In den 80 – er des vergangenen Jahrhunderts wurden Wasserpumpen eingesetzt, die bis zu 1560 Watt benötigten. Zeitgemäße Geräte mit einer hochwertigen elektronischen ansteuerung kommen auf Werte wesentlich unter zehn Watt. Beide Systeme weisen Unterschiede auf, die bis zum 25-fachen der Energiekosten ausmachen können. Selbst jüngere Pumpen, die nur

einen Verbrauch von etwa 60 bis 70 Watt aufweisen, benötigen rund zehnmal mehr Strom als moderne Hocheffizienzpumpen.

stromsparende wasserpumpen

Worauf sollte man bei einer stromsparenden Wasserpumpe achten?

Bei einem üblichen Haushalt mit Garten reichen ziemlich sicher Gartenpumpen aus der Preiskategorie bis zu 100 Euro. Premium-Pumpen für 300 Euro und mehr empfehlen sich nur bei mehreren gleichzeitig laufenden Bewässerungs- oder Entwässerungsprojekten.

Leistung

Um es gleich vorweg zu nehmen – mehr Leistung heißt nicht, die Wasserpumpe ist besser. Tatsächlich reichen geringe Wattzahlen von 600 oder 750 Watt, wenn Sie nur kleine Projekte vorhaben. Die Anzahl an Watt sagt aus, mit welchem Druck die Beförderung des Wassers möglich gemacht wird. Die Leistung hängt sowohl vom Förderdruck als auch von der Länge der Förderung ab.

So gibt es zum Beispiel Modelle, die eine ähnliche Druckleistung haben, aufgrund einer verschiedenen Förderlänge aber für unterschiedliche Bewässerungen geeignet sind. Mit einer Leistung von 550 Watt sind 40 Meter Förderhöhe schwerer zu bezwingen als mit mehr als 1.000 Watt, was relativiert wird, wenn Sie an der Förderlänge sparen.

Förderhöhe

Die Förderhöhe ist Unterschied zwischen der Oberfläche des Wassers und der Wasserentnahme. Wenn eine Pumpe zum Beispiel Wasser aus einem sechs Meter tiefen Brunnen ansaugt und es weitere 15 Meter bis zur Wasserentnahme geführt werden soll, dann beträgt die benötigte Förderhöhe 21 Meter. Bedenken Sie also vor dem Kauf genau, welche Strecke Ihr Wasser zurücklegen muss.

Die meisten Wasserpumpen erreichen eine Förderhöhe mehr als 40 Meter. Für Häuser auf flacher Ebene ist das ausgezeichnet. Die Ansaughöhe gibt dagegen die höchstens überbrückbare Höhe zwischen Wasseroberfläche und Pumpe an. Bei einem Brunnen sollten es schon neun Meter sein, bei gewöhnlichen Poolpumpen reichen dagegen auch sechs oder sieben Meter.

Fördermenge

Eine leistungsfähige Wasserpumpe verfügt über ein großes Fördermengen-volumen, weil die Motorleistung ausreichend genug ist, um die angegebene Förderhöhe entsprechend schnell zu bedienen. Die höchste Fördermenge steigt bei höherer Leistung an. Für das Saugen von Wasser aus Tonnen oder kleineren Becken reichen auch vergleichsweise geringe Mengen. Bei einem größeren Pool sollten es schon um die 4.000 Liter sein. Für die Bewässerung eines Gartens aus einer Tonne reichen auch 3.500 Liter aus.

Überlastungsschutz

Eine Wasserpumpe ohne Überlastungsschutz ist nicht zu empfehlen, da es sich um ein elektrisches Gerät handelt, das in Kombination mit Wasser gefährlich werden kann. Deshalb findet man heutzutage nahezu kein Modell mehr, dass keinen Überlastungsschutz aufweist. Der Schutz dient in erster Linie der Überhitzungsgefahr . Wenn das Gerät zu heiß wird, zum Beispiel bei übermäßigem Gebrauch in starker Sonne, dann schaltet es sich automatisch ab, um abkühlen zu können.

Zwei Beispiele von stromsparenden Wasserpumpen:

Einhell Gartenpumpe GC-GP 1250 N (1200 W, max. 5 bar, 5000 L/h Fördermenge

Bei dieser hochwertigen Wasserpumpe verhindert ein thermischer Überlastungsschutz mögliche Schäden am Motor bei hoher Betriebsleistung. Mithilfe des Griffs lässt sich die Pumpe bequem zu jedem Einsatzort bringen. Die Inbetriebnahme ist durch die separate Wassereinfüllöffnung sehr einfach. Dank der eingebauten Wasserablassschraube lässt sich das Restwasser in der Pumpe einfach ablassen – und die Pumpe damit winterfest machen.

Einhell Hauswasserwerk GC-WW 1250 NN (1200 W, max. 5 bar, 5000 L/h Fördermenge

Bei diesem Gerät handelt es sich um eine leistungsstarke, selbstansaugende Pumpe mit 1.200 Watt und 5.000 Liter Förderleistung pro Stunde. Ein hochwertiges INOX-Gehäuse aus rostfreiem Edelstahl und ein widerstandsfähiges Metallgewinde sorgen für eine lange Lebensdauer. Der konstante Druck sorgt für einen stets verfügbaren Wasservorrat. Der wartungsfreie und laufruhige Elektromotor ist mit einem praktischem Ein- und Ausschalter versehen. Die Inbetriebnahme ist einfach und die Restwasserentleerung erfolgt problemlos.

Was kostet eine stromsparende Wasserpumpe: Test aus dem Netz

Pauschal lässt sich ein Preis für stromsparende Wasserpumpen gar nicht ausmachen, denn es gibt viele verschiedene Arten. Es gibt bereits günstige Gartenpumpen für 20-30 Euro. Jedoch gibt es auch teure Wasserwerke für mehrere hundert Euro. Somit richtet sich der Preis je nach Anwendungsbereich. In der Regel finden sich jedoch Modelle meist im niedrigen oder auch erhöhten Preissegment. Hier kommt es natürlich auch auf die Qualität und den Hersteller an.

Nachfolgend eine Übersicht der Wasserpumpen Bestseller auf Amazon:

Fazit

Je älter Wasser- und Umwälzpumpen sind, desto höher sind auch die Möglichkeiten der Einsparung. Bei einer durchschnittlichen Anlage aus den 80 – er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, bei der die Umwälzpumpe mit einem Energieverbrauch von etwa 150 Euro jährlich zu Buche schlägt, liegen die Beträge mit einer elektronisch gesteuerten Hocheffizienzpumpe bei wesentlich unter 10 Euro – und das pro Jahr!

Hinweis: Aktualisierung am 15.01.2021 über Amazon Product Advertising API. Daten und Preise können sich ggf. geändert haben.