Stromsparende Zusatzheizung

Elektroheizkörper sind überaus praktisch, wenn Sie nachträglich eine Heizung aufstellen möchten, wo es keine Verrohrung gibt. Unterschieden wird zwischen Infrarot- und Konvektorheizung. Konvektoren heizen die Raumluft und Infrarotheizungen nur Objekte aber nicht die Umgebungsluft. Für ausreichend Wärmekomfort lohnt es sich, auf integrierte Thermostate und umfangreiche Temperaturregelungen zu achten.

Was man bei stromsparenden Zusatzheizungen beachten muss und woran man diese erkennt, verraten wir im Folgenden:

Welche Art von Zusatzheizung benötige ich?

Ob ein Konvektor besser als eine Infrarotheizung ist, kann man pauschal nicht sagen. Die beste Elektroheizung ist jene, die optimal auf Ihre Heizsituation ausgerichtet ist.

  • Konvektorheizungen erwärmen die Luft. Diese eigen sich perfekt für verwinkelte Räume, weil die wärmere Luft sich im Wohnraum verteilt. Aber diese Geräte trocknen auch die Atemluft aus, was für das Schlafzimmer und Allergiker eher nicht zu empfehlen ist.
  • Infrarotheizungen erwärmen nicht die Luft, sondern Gegenstände. Das macht sie attraktiv für Allergiker. Allerdings erwärmen Infrarotheizgeräte nur die Bereiche, auf die ihre Wärmestrahlung schein
  • Konvektorheizungen geben meist auch Infrarotstrahlung ab, allerdings ist dieser Heizeffekt mehr Nebenprodukt als geplant. Daher ist ihre Wärmestrahlung kleiner als bei ausschließlichen Infrarotheizungen. Ab und zu werden Infrarotheizer auch Radiator genannt.

Ungefährer Stromverbrauch

Je größer der Raum, desto mehr Heizleistung wird benötigt. Als Faustregel gilt: 50 Watt x Quadratmeter. Je nachdem wie gut die Wände isoliert sind, benötigen Sie mehr Leistung.

Daher sind Elektroheizungen mit einer Leistung von 2.000 Watt für die meisten Räumlichkeiten gut geeignet. Wer größere Räume hat, sollte eine Elektroheizung kaufen, die entsprechend mehr an Leistung bietet. Wie effizient die Energie in Wärme umgesetzt wird, darüber schweigen sich die meisten Hersteller aus. Aus diesem Grund stellt sich die Frage, wie viel Energie eine solche Elektrozusatzheizung verbraucht.

Auf der höchsten Stufe, bei 2.000 Watt, benötigt eine Elektrozusatzheizung jede Stunde zwei Kilowattstunden Strom. Das bedeutet, ist die Elektroheizung jeden Tag acht Stunden in Betrieb, liegt der Energieverbrauch bei 16 Kilowattstunden jeden Tag. Auf den Monat gerechnet und bei täglicher Verwendung der Elektrozusatzheizung kommt es zu einem Energieverbrauch von 480 Kilowattstunden. Bei einem Strompreis von 0,25 Euro für die Kilowattstunde kommen Sie auf Stromkosten von mehr als 100 Euro.

Eine Elektrozusatzheizung mit höherer Wattzahl sorgt für eine höhere Temperatur. Das bedeutet allerdings, dass der Energieverbrauch dementsprechend hoch ist. Wenn Sie einen Wohnraum optimal beheizen möchten, ist eine Elektrozusatzheizung zu empfehlen, die 50 Watt pro Quadratmeter leistet. Das heißt, dass Sie einen Raum mit einer Größe von 40 Quadratmetern mit einem Heizkörper mit einer Leistung von 2.000 Watt arbeiten können.

Ausgehend von einem Neubauzimmer mit 40 m², 0,25 Cent pro kWh und einer Laufzeit von acht Stunden jeden Tag, verursacht ein 2.000-Watt-Elektroheizkörper etwa 50,40 Euro Kosten in einem Monat.

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Heizstufen & Thermostat bedeuten mehr Bedienkomfort

Ganz gleich ob Marke oder No-Name-Produkt, ein Thermostat sollte stets bei Elektroheizgeräten vorhanden sein. Ohne ein solches heizt das Gerät durchgehend weiter bis der Überhitzungsschutz greift. Doch bis zu diesem Punkt ist die Wärme unangenehm gestiegen.

Falls das Wunschmodell kein Thermostat mit sich bringt, sollte es über genügend Heizstufen zu regulieren sein. Manche Modelle haben nur Kippschalter, bei denen weitere Module zugeschaltet werden. Andere Hersteller statten ihre Elektroheizgeräte mit stufenlosen Drehschalter aus. Je mehr Sie einstellen können, desto bequemer wird das elektrische Heizen.

Hitze- und Frostwächter bedeuten mehr Sicherheit

Gerne vergisst man darauf, dass die Heizung eingeschaltet ist, besonders wenn diese ihren Dienst gut verrichtet. Wer jedoch mit Strom heizen will, sollte berücksichtigen, dass es sich um ein Elektrogerät handelt, das auch überhitzen kann. Ein Überhitzungsschutz garantiert, dass die Heizung ohne Sie nicht durchbrennt.

Der Frostwächter ist eine Funktion im Thermostat und wirft die Zusatzheizung an, sobald die Zimmertemperatur Minusgrade erreicht. Das ist bei kalten Winternächten sehr hilfreich, da Sie der Frost im Schlaf nicht kalt erwischt. Wer eine Heizung mit Strom im Badezimmer betreiben möchte, für den ist ein Schutz gegen Spritzwasser von grundlegender Bedeutung. Elektroheizungen für das Bad sollten zumindest die Schutzart IPx4 aufweisen. Eine höhere IP-Art ist zwar besser, aber nicht notwendig.

Einhell Flächenheizer FH 800 (230 V, 800 Watt)

Bei diesem Gerät handelt es sich um eine Elektro Flächenheizung. Das Gehäuse ist mit hochwertigem Spezialöl gefüllt. Es verfügt über einen stufenlosen Thermostatregler und eine automatische Abschaltung.

Die Temperatur wird vorgewählt, um den Raum konstant auf der Temperatur zu halten. Durch die automatische Abschaltung des Gerätes ist ein sicherer Betrieb jederzeit gewährleistet. Auch nach dem Abschalten des Stroms hält die Heizung sehr lange die Wärme und gibt sie gleichmäßig an die Umgebung ab. Kann mit Wandbefestigung oder Standfüßen mit Lenkrollen genutzt werden.

Pro Breeze Premium 2000W Ölradiator

Bei dem Gerät handelt es sich um eine 2.000 Watt Elektroheizung mit acht ölbefüllten Heizrippen und drei Leistungsstufen – 800W | 1200W | 2000W. Es verfügt über eine 24 Stunden Zeitschaltuhr und eine Steuerung per Thermostat. Das ermöglicht ein stromsparendes und effizientes Heizen für unterschiedlichste Raumgrößen.

Ein integrierter Überhitzungsschutz und eine Kippsicherung mit automatischer Abschaltung sorgen für das sofortige Abschalten sobald eine unsichere Situation auftritt.: Der Öl-Radiator ist bereits vormontiert und sofort einsetzbar und ausgestattet mit 1,5 m Netzkabel, einer Kabelführung und stabilen, verstellbaren Rollen.

Preise der stromsparenden Zusatzheizungen – Test aus dem Netz

Man kann preisgünstige Zusatzheizungen erwerben aber auch teure werden angeboten. Dass der Preis an den Eigenschaften des Heizkörpers festgemacht werden kann, ist nicht zutreffend. So werden Geräte mit einem guten Preis angeboten und können dennoch mit einem Frostwächter und 12-Stunden-Timer dienen. Während ein teures Gerät ebenfalls diese Eigenschaften bietet, bietet dieser Elektroheizer den Vorteil, dass ein Kern aus Schamotte die Wärme länger abspeichert.

Für welche Elektrozusatzheizung Sie sich schlussendlich entscheiden, liegt an Ihren individuellen Bedürfnissen, dem Budget und letztlich am Einsatzzweck des Geräts.

Nachfolgend eine Übersicht der Zusatzheizungen Bestseller auf Amazon:

Fazit

Damit man es bei kühler Temperatur schön warm hat, ist nicht immer eine eingebaute Gas- oder Fernheizung erforderlich. Soll ein Wohnraum geheizt werden, der mit keiner Heizung ausgestattet ist, können oft tragbare Zusatzheizungen verwendet werden. In solchen Fällen ist ein Elektroheizkörper eine hervorragende Möglichkeit, die auch zu überlegen ist, wenn Wohnräume zusätzlich geheizt werden sollen.

Bei älteren Häusern kann es vorkommen, dass die Heizkörper und deren Heizleistung nicht korrekt auf die Größe des Raumes ausgelegt sind, so dass es in den Räumlichkeiten in der kälteren Jahreszeit ziemlich kühl ist. Eine Zusatzheizung kann dann hilfreich sein und den Raum zusätzlich mit heizen. Aber auch beim Campingurlaub kommt ab und zu ein Konvektor zum Einsatz.

Hinweis: Aktualisierung am 1.03.2021 über Amazon Product Advertising API. Daten und Preise können sich ggf. geändert haben.