Stromsparende Staubsauger

Die Saugleistung eines handelsüblichen Staubsaugers wird nicht durch die Leistungsaufnahme in Watt definiert. Die Wattleistung bietet lediglich eine Richtschnur für den Stromverbrauch des Haushaltsgeräts. Zu empfehlen sind stromsparende Staubsauger mit der Energieeffizienzklasse A. Ab September des Jahres 2017 dürfen neue Staubsauger nicht mehr als 900 Watt verbrauchen. Was Sie berücksichigen sollten, verraten wir im Folgenden:

Woran erkennt man einen stromsparenden Staubsauger?

Die Energieeffizienzklasse eines Elektrogerätes kann man dem Energielabel entnehmen, welches jedem neuen Gerät beiliegen muss. Neben den Informationen zum Verbrauch an Strom enthält das Label bei Staubsaugern zusätzlich auch Hinweise auf:

  • den Stromverbrauch pro Jahr
  • die Lautstärke (in dB)
  • die Teppichreinigungsklasse
  • die Hartbodenreinigungsklasse und
  • die Staubemissionsklasse.

Ungefährer Stromverbrauch im Überblick

Fast in jedem Haushalt befindet sich ein Staubsauger. Doch nur die wenigsten werden wissen, wie man den Stromverbrauch eines Staubsaugers berechnen kann.

Ein Sauger mit einer Leistung von 1.600 Watt, der eine Viertelstunde verwendet wird, verbraucht 0,4 Kilowattstunden (kWh). Dieser Wert lässt sich so berechnen:

1.600 Watt entsprechen 1,6 kW. Es werden die 1,6 kW mit 0,25 h multipliziert . So errechnet man einen Stromverbrauch von 0,4 kWh bei einer Viertelstunde Staubsaugen.

Philips beutelloser Staubsauger PowerPro Compact FC9332/09

Das Gerät punktet als beutelloser Staubsauger mit PowerCyclone 5-Technologie. Er kombiniert die Leistungsstärke von 650 W mit einem überaus geringen Stromverbrauch.

Das Entleeren des Staubbehälters (1, 5 L Volumen) ist vollkommen einfach und auch hygienisch, die gummierten, großen Räder sorgen für eine einfache und flexible Handhabung. Ausgestattet mit integrierten Zubehör.

Bosch GL-30 Bodenstaubsauger mit Beutel BGL3B112

Der Bosch GL-30 Bodenstaubsauger bietet eine gründliche Reinigungsleistung vergleichbar mit einem 2.200 Watt Staubsauger bei besonders geringem Stromverbrauch. Das PowerProtect System sorgt für eine lang anhaltende Reinigungsleistung, auch wenn der Staubbeutel sich füllt.

Ausgestattet mit einer Hartbodendüse, geeignet für die schonende Reinigung von Hartböden. Aufgrund von einem Staubbeutelvolumen von vier Litern benötigt das Gerät weniger Staubbeutelwechsel und verursacht geringere Folgekosten.

Welche Art von Staubsauger benötige ich?

Im Laufe der Jahre haben die Hersteller von Staubsaugern wie z.B. Bosch, AEG oder Dyson, viele unterschiedliche Typen von Staubsaugern auf den Markt gebracht. Alle Modelle arbeiten mit einem Motor, der ein Gebläse antreibt. Dieses produziert einen Unterdruck, sodass in weiterer Folge durch ein Saugrohr Schmutz und Staub eingesogen werden, welcher sich in einem Staubbeutel oder Behälter ansammelt.

energiesparende-staubsauger

Der Bodenstaubsauger – der stabile Klassiker

Der Klassiker unter den Staubsaugern ist der Bodenstaubsauger. Er ist hervorragend für den Einsatz auf größeren Flächen und Hartböden geeignet und verfügt über ein Stromkabel.

Der Akkustaubsauger – der flinke Helfer

Ein Staubsauger mit Akku unterscheidet sich deutlich durch die Flexibilität, die man durch das kabellose Saugen erhält. So kann man schnell bei kleineren oder größeren Missgeschicken mit der Beseitigung beginnen.

Handstaubsauger – stark und schnell

Einen Handstaubsauger, auch Stielsauger genannt, zieht man nicht wie einen Bodenstaubsauger hinter sich her. Stattdessen wird er meist vor sich hergeschoben. Auch solche Modelle verfügen über einen Akku, dafür sind sie jedoch üblicherweise beutellos.

Der Saugroboter – einfach die Füße hochlegen

Der Staubsaugerroboter ist die Innovation unter den Staubsaugern. Das Gerät ist meist rund und flach, sodass er problemlos unter dem Sofa arbeiten kann. Er funktioniert vollautomatisch und fährt von selbst auf seine Ladestation, um den Akku wieder aufzuladen.

Preise der stromsparenden Kühlschränke: Test aus dem Netz

Wer einen Staubsauger anschaffen will, stellt sich die Fragen: Wie hoch sind die Preise? Wie viel muss ich für den Kauf aufbringen? Diese Fragen lassen sich nicht pauschal beantworten, da die Preise breit gestaltet sind. So gibt es Staubsauger für 55 Euro bis hin zu 400 Euro und mehr.

Wenn Sie nur selten staubsaugen und die zu bearbeitenden Flächen überschaubar sind, dann können Sie sich in der Klasse zwischen ca. 45 bis 75 Euro umschauen. Ist man auf der Suche nach einem Zweit- oder Drittsauger bzw. Ersatzstaubsauger ist, ist man mit einem preisgünstigeren Modell gut bedient. Für höhere Ansprüche sollten Sie zumindest 75 Euro investieren.

Wesentlich größer ist das Angebot in der Preisklasse der Staubsauger von 70 bis 100 Euro.

Staubsaugermodell Preisspanne
günstige Modelle 45 – 75 €
mittelpreisige Modelle 75 – 110 €
hochpreisige Modelle 110 – 140 €

Fazit

Benötigt ein guter Staubsauger eine hohe Wattzahl? Laut unabhängiger Testeinrichtungen ist das nicht der Fall. Wichtig für die Saugleistung ist die Gesamtkonstruktion: von der Düse über die Führung des Luftstroms und die Filtertechnik bis hin zur Dichte des Gehäuses. Sparsame Staubsauger mit einer Leistungsaufnahme von 700 Watt sind ausreichend und verursachen Stromkosten in Höhe von nur etwa zehn Euro im Jahr, wenn sie einmal pro Woche im Einsatz sind.

Wer einen neuen Staubsauger erwerben möchte, kann sich auch nicht auf die Energieeffizienzklassen verlassen. Denn Geräte, die neu auf den Markt kommen, benötigen seit Anfang des Jahres 2019 kein Label. Energiesparer können sich an der Wattzahl und unabhängigen Verbrauchertests orientieren.