Strom sparen in der Küche

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Wer möchte nicht umweltfreundlich und sparsam leben? In der Küche funktioniert das, wenn auch einige Hinweise beachtet werden müssen, um den Verbrauch von Energie zu verringern.

Im Folgenden lesen Sie nützliche Informationen und Tipps zum Einsparen von Energie in der Küche – ein Raum, in dem man sich täglich aufhält und der ein enormes Sparpotenzial beim Stromverbrauch bietet.

1. Energie sparen beim Kochen

Beim Kochen kann man in der Praxis einiges an Energie einsparen.

Das passende Kochfeld macht es aus

Je nachdem, welche Art von Kochfeld man in der Küche verwendet, bieten sich sehr hohe Potenziale zum Einsparen. Wenn man oftmals und auch gerne kocht, kann es sich auch lohnen, wenn man einen neuen stromsparenden Herd für die Küche kauft, da sich die Kosten dafür durch die eingesparte Energie innerhalb von nur wenigen Jahren amortisieren.

Die beste Möglichkeit stellen in diesem Zusammenhang für die meisten Konsumenten Herde mit Kochfeldern aus Glaskeramik dar. Diese sind inzwischen auch zu leistbaren Preisen zu bekommen und sparen im Vergleich mit herkömmlichen Kochplatten einiges an Strom ein.

Dennoch sollten Sie sich überlegen, im Fall einer Neuanschaffung ein Kochfeld auf Induktionsbasis zu kaufen. Denn dieses nutzt den Strom von allen Kochfeldern am besten.

Töpfe und Deckel

Nehmen Sie, gleich welches Kochfeld Sie benutzen, auf keinen Fall Töpfe, deren Durchmesser kleiner ist als der Durchmesser der Kochfläche. Denn dann wird teure Energie verschleudert, die als Wärme an die Luft und nicht an den Boden des Topfs abgegeben wird.

Der Topfboden sollte zudem stets eben ausgeführt sein. Denn bei einem gewölbten Boden kommt nur ein geringer Teil der Temperatur dort an, wo sie erforderlich ist. Das Garen von Nahrungsmitteln dauert dann deutlich länger. Optimal ist es die Böden der Töpfe in Sandwich-Bauweise mit einem Kern aus Kupfer oder Aluminium auszuwählen, auch emaillierte Stahltöpfe eignen sich am ausgezeichnet.

Achten Sie ebenfalls darauf, immer einen Deckel aufzusetzen. Grund ist die extrem hohe Verdampfungsenthalpie des Wassers. Das bedeutet, es braucht sehr viel an Strom, um Wasser in flüssigem Zustand in Gas umzuwandeln.

Nutzen Sie auch die Nachwärme, die von Elektroherden abgegeben wird. Schalten Sie die Kochplatten bereits fünf Minuten vor Ende der Kochzeit ab. Die noch vom Herd abgegebene und vom Boden des Topfes gespeicherte Hitze reicht aus, um das Gericht fertig zu garen.

Energie einsparen mit einem Backofen

Bei einem Backofen verhält es sich etwa gleich wie bei einem Herd. Zahlreiche Konsumenten fragen sich zum Beispiel, ob das Garen mit Umluft oder mit Ober- und Unterhitze empfehlenswerter ist. Die Antwort lautet Backen mit Umluft. Denn die Umluft verteilt die Hitze deutlich besser im Raum des Backofens. Dadurch können mehrere Backbleche zur gleichen Zeit verwendet werden, was Einiges an Energie einspart.

Noch dazu gibt es bei den meisten Öfen mit Umluft auch einen Nachlauf, sodass nach dem Ausschalten noch warme Luft in das Innere des Ofens eingebracht wird. Das ermöglicht es, den Ofen bereits einige Minuten vor Ende der Backzeit auszuschalten. Denn bis auf einige Ausnahmen ist eine anhaltende Temperatur für einen erfolgreichen Backvorgang nicht erforderlich. Sie sollten nur die Tür des Backofens nicht vor dem Ende der geplanten Backdauer öffnen, damit die Hitze nicht entweichen kann.

Genauso ist auf das oft empfohlene Vorheizen zu verzichten. Verzichten Sie darauf und sparen Sie auf diese Art und Weise viel Strom in der Küche.

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2. Strom sparen beim Wasser in der Küche

Auch beim Umgang mit Wasser kann man in der Praxis einiges an Energie einsparen.

Warmes Wasser energieeffizient zur Verfügung halten

Wenn Sie zum Zubereiten der Mahlzeiten warmes Wasser aus dem Hahn der Küchenspüle verwenden, reduziert sich dadurch die Dauer, bis das Wasser auf der Kochplatte zu sieden beginnt. Aber es ist darauf zu achten, auf welche Art und Weise das warme Wasser zur Verfügung gestellt wird. Ein elektrischer Durchlauferhitzer ist nicht empfehlenswert, da ein solcher ebenso viel an elektrischer Energie verbraucht wie der Küchenherd selbst.

Wasser energiesparend produzieren

Wasser zum Kochen bringen können Sie auf verschiedene Weise. Viele Konsumenten tun das immer noch im Kochtopf, obwohl das Verschwendung von Energie ist. Bringen Sie besser das Wasser in einem leistungsfähigen Wasserkocher zum Sieden. Das geht wesentlich schneller als auf dem Küchenherd und spart dabei kostbare Energie und damit Geld.

Eine Möglichkeit, die in der letzten Zeit immer mehr Fans findet, sind 100° C Kochend-Wasserhähne. Diese steuern direkt aus dem Hahn kochend heißes Wasser bei, das nicht mehr weiter aufgeheizt werden muss. Erhitzt wird es elektrisch. Danach wird es in einem Untertischspeicher gesammelt.

Mit dem Geschirrspüler Strom sparen

Auch die Elektrogeräte in der Küche, die Wasser benötigen, also Geschirrspüler und die Waschmaschine, sollten dem aktuellsten technischen Niveau entsprechen. Das Ersetzen lang gedienter Geräte rechnet sich rasch. Bereits im Vergleich zu wenige Jahre alten Elektrogeräten sind die heutigen Standards sehr viel Strom- und wassersparender.

Wenn Sie bereits über solch ein Gerät verfügen, dann sollten Sie diesem auch vertrauen. Das heißt, dass Sie auf das Spülen mit der Hand verzichten sollten, auch bei stärkerer Verschmutzung. Denn das Spülen mit der Hand benötigt deutlich mehr Wasser als die Spülmaschine.

Mit Kühlgeräten Strom sparen

Alte Kühlschränke zählen zu den hungrigsten Stromverbrauchern in der Küche und sollten umgehend ausgetauscht werden. Aktuelle energiesparende Kühlschränke benötigen nicht nur wesentlich weniger Energie, sondern müssen auch nicht so oft abgetaut werden wie Geräte älterer Bauart. Viele sind sogar mit der zeitgemäßen No-Frost Technologie ausgestattet, die das Abtauen vollkommen überflüssig machen. Das Gleiche gilt für Gefriergeräte.

Setzt der Kühlschrank trotzdem Eis an, sollte man diesen regelmäßig davon befreien. Denn vereiste Elektrogeräte benötigen wesentlich mehr an Energie. Oft reicht es aus, ein modernes Kühlgerät auf niedriger Stufe zu betreiben, um die für die Kühlung von Nahrungsmitteln erforderliche Temperatur zu erreichen – was deutlich weniger Strom kostet.