Strom sparen im Büro und Homeoffice

In unserer heutigen modernen Zeit befinden sich viele Arbeitnehmer während der Arbeitszeit Zuhause und erledigen die Arbeiten dort, die sie sonst eigentlich im Unternehmen ausgeführt haben. Und genau hier kann eine Menge Energie eingespart werden. Im nachfolgenden Text werden Sie Tipps und Tricks zum Thema Strom sparen am heimischen Arbeitsplatz finden. Diese können Sie auch im Unternehmen anwenden, damit schonen Sie nicht nur Ihren Geldbeutel, sondern auch den des Unternehmens.

Doch wo soll man am besten anfangen? Schaut man sich im eigenen Büro zuhause um, stellt man sich die Frage, was denn am meisten Strom von allen Geräten und Beleuchtungen verbraucht. Die Menge an Energie steigt ständig an, doch es kann auch viel eingespart werden. Viele Familien und Einzelhaushalte sind sich bereits den Vorteilen des Homeoffice bewusst.

Die Vorteile des Homeoffice gegenüber dem Arbeiten im herkömmlichen Büro

Es ist Tatsache, dass man sich im Homeoffice besser um die Familie kümmern kann. Das Arbeiten von Zuhause bringt auch einen Zeitgewinn mit sich, den man sich für die Hin- und Rückfahrt zur Arbeitsstätte einspart.

Doch zurück zu unserem Thema, bei der es um das Sparen im eigenen Homeoffice geht. Denkt man an die Verbraucher im Office, fällt sofort ein Gedanke an das Herzstück des Büros: der Computer. Dabei macht es natürlich einen großen Unterschied, ob man am Laptop oder an einen Computer beziehungsweise an einem Tower arbeitet. Eines haben jedoch alle gemeinsam, mit dem Zubehör und der Leistungsfähigkeit steigt auch der Energieverbrauch des Gerätes. Dabei gibt es vor allem zwei Gütesiegel, die vor dem Kauf des Computers berücksichtigt werden sollten und die beim späteren Strom sparen unterstützen:

  • Energy Star
  • Green Produkt TÜV-Rheinland

Von der amerikanische Umweltbehörde EPA (Environmental Protection Agency) 1992 ins Leben gerufen, wurde er auch ab dem Jahr 2003 bei uns in ganz Europa bekannt. Dieses Siegel bescheinigt dem Gerät, dass es den Anforderungen des US-Energieministeriums und der US-Umweltschutzbehörde erfüllt. Daneben gibt es, das Siegel des TÜV-Rheinlands zum Green Produkt. Dieses Siegel sagt aus, das es sich um ein nachhaltiges Technologieprodukt handelt, dass auf Schadstoffe, elektronische Strahlung, Energieeffizienz und Langlebigkeit getestet wurde. Außerdem erfährt der Kunde, dass dieses Produkt Recycling-freudig ist.

Die Anforderungen an den Computer bestimmen

Neben diesen Energiesparkriterien sollte man sich überlegen, welche Art von Computer für die heimische Arbeit notwendig ist. So erfordert das Bearbeiten von Videos oder sonstigen Grafiken einen leistungsfähigen Computer, der mehr Energie benötigt, als ein normales Laptop, der für einfache Texterstellung völlig ausreichend ist. Vereinfacht lässt sich sagen: Ein Laptop oder Notebook wird immer weniger Strom verbrauchen, als ein Tower-Computer, der neben seinem eigenen Stromverbrauch noch den des Bildschirmes hat.

Peripheriegeräte und die Energiesparmöglichkeiten

Eventuell gehören Sie auch zu den Konsumenten, die noch einen alten Drucker aus längst vergangener Zeit bei sich Zuhause im Homeoffice stehen haben. Diese älteren Drucker unterscheiden sich vor allem von den modernen Tintenstrahldruckern dadurch, dass sie häufig und automatisch eine Druckerkopfreinigung durchführen. Diese Aktion des Druckers kostet nicht nur wertvolle Druckertinte, sondern auch Energie, die diese Art der Drucker auch im Energiesparmodus verbrauchen. Dadurch ist es auch keine Alternative, den Drucker ständig eingeschaltet zu lassen und diesen Energieverbrauch im Standby einzukalkulieren. Da macht es langfristig mehr Sinn, sich nach einem aktuelleren Gerät umzusehen. Sie sind meist in der Anschaffung nicht sehr teuer und schneiden in der Energiebilanz wesentlich besser ab. Denken Sie beim Kauf eines Multifunktionsdruckers daran, dass der Verbrauch an Energie wegfällt, der ein Scanner von selbst aus schon benötigt. Achten Sie auch bei der Druckqualität darauf, dass die Anforderungen stimmen, denn meist ist eine niedrigere Druckqualität völlig ausreichend.

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Die Monitore als großen Energieverbraucher

Bei den Monitoren und deren Stromverbrauch gilt es zwei Dinge zu unterscheiden. Die Hersteller machen zu den Geräten eine Angabe zum Energieverbrauch, diese können den maximalen Stromverbrauch angeben, oder lediglich den Verbrauch, der typischerweise für dieses Gerät anfällt. Manchmal werden auch beide Informationen in der Artikelbeschreibung angegeben. Hier entspricht die volle Leuchtkraft eines Monitors die höchste Energiestufe und die typische Stufe soll den Alltagsgebrauch realistischer darstellen, indem beim Gerät auf eine hohe Helligkeit verzichtet wurde. Das reduziert nicht nur den Energiebedarf, es schont außerdem auch Ihre Augen.

Der Stromverbrauchsmesser als Hilfsmittel zum Sparen

Möchten Sie beim Verbrauch des Bildschirmes auf Nummer sicher gehen, dann empfiehlt sich ein Stromverbrauchsmesser an das Gerät anzuschließen. Dieser hilft Ihnen dabei, den Verbrauch sehr detailliert zu ermitteln. Denn die Anschaffung dieses Gerätes lohnt sich, – der Preis eines guten Gerätes liegt bei zwischen 8,-€ und 15,-€ – da solch ein Gerät auch beim Energie sparen der anderen Geräte hilfreich ist. Wählen Sie die Einstellungen des Bildschirms und senken Sie die Helligkeit so weit herab, wie es für Ihre Augen noch angenehm ist und speichern Sie diese Änderung an Ihrem Gerät. Dadurch lässt sich bereits ein Großteil des Energieverbrauches senken.

Schließen Sie außerdem dieses Energiemessgerät an Ihren bereits vorhandenen Bildschirm an, den Sie sich eventuell bereits vor vielen Jahren angeschafft haben. So sehen Sie rasch, ob sich der Neukauf eines Neugerätes lohnt, oder ob die Energieeffizienz des alten Gerätes noch im grünen Bereich liegt. Der Bildschirmschoner hat übrigens einen hohen Energieverbrauch und der Computer und dessen Grafikkarte laufen nebenbei weiter und sorgen so für eine schlechte Energiebilanz. Daher unser Tipp: Stellen Sie Ihren eigenen PC im Energiesparmodus unter den Einstellungen so ein, dass er nach etwa 15 Minuten Nichtgebrauch von selbst abschaltet oder in den Standby-Modus wechselt. Noch besser ist es jedoch, den PC ganz abzuschalten, da er selbst im Standby-Modus nicht völlig auf Strom verzichtet und seine innere Technik immer auf Bereitschaft hält. Diese Regel gilt für Ihren heimischen Computer, wie auch für den Geschäftscomputer im Büro.

Die richtige Beleuchtung am Arbeitsplatz

Vielen von uns ist es unangenehm, sich im dunklen Raum, nur vom Bildschirm beleuchtet, zu befinden. Dabei muss niemand in der völligen Dunkelheit sitzen und arbeiten. Sollten Sie spät abends noch übrig geblieben Arbeiten erledigen müssen, empfiehlt sich eine LED-Tischlampe. Der Energieverbrauch dieser Beleuchtung ist verschwindend gering und meist völlig ausreichend für die nächtlichen Arbeiten am Schreibtisch. Tagsüber ist ein heller Standort empfehlenswert und die Investition modernen Leuchtmittel macht sich meist schon nach wenigen Monaten bezahlt.