E-Bikes auf einen Blick – das sollte man wissen

Ob ins Büro, zum Einkaufen oder für Fahrradtouren am Wochenende, das Fahrrad ist ein praktisches und überaus beliebtes Gerät zur Fortbewegung. Was aber, wenn der Weg zur Arbeit hügelig ist oder viel Gegenwind zur Erschöpfung führt? E-Bikes schaffen in solchen Fällen Abhilfe und sind garantiert eine sehr gute und gemütliche Alternative zu herkömmlichen Fahrrädern.

Heutzutage gilt das E-Bike oder auch Pedelec als hip für junge Menschen und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Überaus praktisch ist es in Großstädten, um ohne viel Anstrengungen mittellange Strecken bis zum Büro oder zum Stadtpark hinter sich zu bringen. Und das deshalb, weil man mit weniger Muskelkraft weitere Strecken zurücklegen kann.

Im folgenden Ratgeber finden Sie wissenswerte Informationen rund um das Thema E-Bike:

Die Geschichte des E-Bikes

Die frühesten Elektrofahrräder wurden in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts hergestellt, wie etwa das Philips Elektrorad. Der Mitbewerb durch Benzin-Mopeds sorgte für eine längere Ruhepause bei der Entwicklung von Elektrorädern.

Erst in den beginnenden 80er Jahren tauchen wieder Radprodukte mit Elektroantrieb auf dem Markt auf. Vorreiter in diesem Zusammenhang war die deutsche Firma Herkules, welche das erste E-Bike auf den deutschen Markt brachte. Auch die frühen Elektroräder der 80er waren mit einer Reichweite um die 20 Kilometer und einer Leistung um 500 Watt durchaus leistungsfähig.

Allerdings war die Technik der problemlosen funktionierenden Tretunterstützung anfangs noch nicht vollkommen ausgereift. Erst die Entwicklung zeitgemäßer Bedienelemente und Sensoren, also der Kleincomputer für das Fahrrad, und effiziente moderne Akkus machen das E-Bike zu dem, was es heute ist.

Wie unterscheiden sich E-Bike, Pedelec und S-Pedelec?

Wer die Bezeichnungen E-Bike und Pedelec anwendet, meint üblicherweise dasselbe. Aber es gibt dennoch gravierende Unterschiede.

➤ Pedelecs: Diese unterstützen den Lenker mit einer Motorenleistung von höchstens 250 Watt. Im Zuge des Pedaltretens darf das E-Bike eine Höchstgeschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde erreichen. Wer rascher fahren will, muss aus eigener Kraft Geschwindigkeit machen. Die Leistung eines durchschnittlichen Fahrers liegt aber nur bei etwa 100 Watt. Rechtlich betrachtet ist das Pedelec einem Fahrrad gleichgestellt.

➤ E-Bikes: Sie zählen zur Klasse der Mofas. Sie unterstützen den Lenker nicht nur, wenn dieser bereits in die Radpedale tritt, sondern können sich nur durch die Leistung des Motors in Bewegung setzen. Es zählt die Beschränkung der Leistung des Motors auf 500 Watt.

Zusätzlich darf der Motor eines E-Bikes nicht auf mehr als 20 Kilometer pro Stunde beschleunigen, damit E-Bikes als Kleinkrafträder bezeichnet werden können. Damit benötigen E-Bikes ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und der Lenker mindestens eine Mofa-Prüfungsbescheinigung.

➤ S-Pedelecs: Auch zu den Kleinkrafträdern zählt man die sogenannten S-Pedelecs. Die Unterstützung des Motors wird nicht bereits bei 25, sondern erst bei 45 Kilometern pro Stunde weggeschaltet. Die höchstens erlaubte Motorleistung liegt bei 500 Watt.

Die Funktionsweise eines E-Bikes

Die Frage ist, wie arbeitet diese Tretunterstützung bei einem E-Bike, die dem Lenker die Leichtigkeit des Seins vermittelt?

Drei unterschiedliche Arten von Antrieb finden sich an E-Bikes:

  • der Antrieb des Mittelmotors
  • der Antrieb des Hinterrads
  • der Antrieb des Vorderrads

Der Mittelmotorantrieb liegt mittig im Bereich des Tretlagers. Diese Anordnung bringt den positiven Aspekt einer ausgewogenen Verteilung des Gewichts mit sich und wirkt sich daher überaus gut auf die Fahreigenschaften des E-Bikes aus. Dieser Motor verlangt konstruktiv einen besonderen Rahmen, der den ganzen Block des Motors aufnehmen muss.

Bei den Hinterradmotoren ist der Antrieb auf der aufgrund der Konstruktion größeren Nabe des Hinterrades angebracht. Dort kommt ein Nabenmotor zur Anwendung, der im Hinterrad angebracht ist Der Schwerpunkt des E-Bikes wird wegen dieser Bauform nach hinten verschoben.

Der Vorderradantrieb benötigt keinen besonderen Rahmen, da er auf der Nabe in der Mitte des Vorderrades sitzt. Vorteilhaft bei dieser Art der Motorisierung wirkt sich die Kombination mit allen Systemen von Schaltungen aus. Ebenso kann das E-Bike auch mit einer Rücktrittbremse versehen werden.

Der elektrisch betriebene Motor wirkt – sobald die Pedale getreten werden – unterstützend auf die Übertragung der Kraft. Diese Unterstützung des Motors läuft absolut geräuschlos ab. Über die eingebaute Systemsteuerung werden üblicherweise die drei wesentlichsten Werte gemessen:

  • das Drehmoment,
  • die Geschwindigkeit
  • die Trittfrequenz

Aus dem Zusammenspiel dieser ununterbrochen kontrollierten Werte errechnet das Management des Motors die erforderliche Unterstützung, die der Elektromotor beim Fahren zusätzlich beisteuert. Aktuelle E-Bikes verfügen oftmals über drei bis vier verschiedene Fahrgänge, die nach Wunsch eingestellt werden können.

Welche Arten von E-Bikes gibt es?

Am Markt werden aktuell viele unterschiedliche Arten von E-Bikes angeboten. Einige davon stellen wir im Folgenden vor:

➤ Stadt-E-Bikes: Sie sind der optimale Begleiter für die täglichen Touren in der Stadt. Egal ob zum Einkauf oder zur Arbeit, sie sind unkompliziert und bequem. Für Stadt-E-Bikes eigenen sich harmonisch unterstützende Motoren am besten. Vorteilhaft sind auch die gefederten Gabeln oder Sattelstützen.

➤ Trekking-E-Bikes: Dabei handelt es sich um Alleskönner. Egal ob ein Ausflug am Wochenende, eine Radtour oder tägliche Wege – Trekking-E-Bikes bestechen mit ihrem vielseitigen Charakter. Typisch für diese Kategorie ist, dass die Modelle eher sportlich orientiert sind und meistens über einen starken Motor und großen Akku verfügen.

➤ Sport-E-Bikes: E-Bike und Sport? Es gibt E-Bikes mit gestreckter, sportlicher Sitzposition, die nicht mehr wie ein klassisches E-Bikes aussehen. Radsport wird auf diese Art und Weise auch für Personen praktizierbar, die ohne E-Antrieb Probleme hätten.

➤ Kompakt-E-Bikes: Klein, handlich und leistungsstarke E-Bikes finden sich in der Kompaktklasse. Sie eigenen sich in erster Linie für Stadtmenschen, die wenig Platz zur Verfügung haben, aber in allen Situationen mobil sein wollen. Sie kommen mit kleinen Reifen aus und verfügen meistens über einen ausgetüftelten Klappmechanismus.

➤ Transport-E-Bikes: Dabei handelt es sich um die Lastenträger unter den E-Bikes. Lastenräder können den E-Antrieb mehr als vertragen. Mit solchen Transport-E-Bikes kein Problem. Damit die E-Bikes lange aushalten sind zwei Akkus zu empfehlen und auch der Motor sollte ausreichend Power haben.

➤ Touren-E-Mountainbike: Wer am liebsten auf Schotterpisten oder einfach im Gelände unterwegs ist, der findet den optimalen Begleiter in dieser Kategorie. E-MTBs zeichnen sich durch ein vollgefedertes Fahrwerk, breite Reifen und hohe Flexibilität aus.

➤ All-Mountain-E-Mountainbikes: Dabei handelt es sich um beliebteste E-MTB-Kategorie. Diese E-Bikes machen alles mit vom steinigen Pfad bis zu Sprüngen und Co. Dabei liefern sie auch bergauf eine gute Performance. Sie sind vollgefedert, liefern aber mit 140 bis 160 mm Federweg einiges mehr an Reserven.

Welche Hersteller zählen zu den Favoriten?

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Die Frage nach dem passenden Antrieb eines E-Bikes ist relativ rasch beantwortet. Alle namhaften Produzenten sind mit zuverlässigen Antriebssystemen auf dem Markt vertreten. Die passende Auswahl zu treffen ist in erster Linie den individuellen Vorlieben des Fahrers überlassen.

Nachfolgend eine kleine Auflistung von beliebten Herstellern:

  • Bosch
  • Shimano
  • Panasonic
  • Impulse
  • Yamaha
  • Brose

E-Bike kaufen: worauf sollte man achten?

Im Folgenden haben wir die vier wichtigsten Kaufkriterien für die Anschaffung eines E-Bikes zusammengefasst und kurz kommentiert:

 Die Größe: Auch das hochwertigste E-Bike wird Sie nicht wirklich glücklich machen, wenn Sie die unpassende Größe ausgewählt haben. Bei E-Bikes gelten für die Größe des Rahmens, die Einstiegshöhe, die Höhe des Lenkers und die Sattelhöhe die gleichen Richtlinien wie bei Citybikes und Mountainbikes.

Am öftesten wird die Laufradgröße 28 Zoll verwendet. Häufig gibt es auch 26 Zoll für kleine Personen. 20 Zoll kommen auch vor, besonders bei Klapprädern.

Der Motor: Der Motor ist quasi das Herzstück des E-Bikes bzw. dessen Technik. Er unterstützt das Treten des Lenkers. Die Motorisierung von E-Bikes ist abhängig von der Leistung des Motors. Die maximal gestattete Motorunterstützung liegt bei einer Leistung von 500 Watt (S-Pedelec). Wenn Sie bremsen, wird der Elektroantrieb natürlich automatisch abgeschaltet.

Der Akku: Meist werden Lithium-Ionen-Akkus herangezogen. Sie eignen sich für eine lange Leistungs- und Lebensdauer, sind aber auch anfällig für Verschleiß. Je öfter der Akku verwendet wird und je häufiger er extremen Bedingungen des Wetters ausgesetzt ist, umso schwächer wird er.

Das Gewicht: Ein E-Bike ist mit im Durchschnitt 25 kg schwerer als ein übliches Bike. Abhängig ist das Gewicht in erster Linie vom eingebauten Motor und dem Akku. Dieser ist in den meisten Fällen recht groß. Dazu kommt noch das Rahmen-Material, welches oftmals aus Aluminium besteht.

E-Bike Test – was sagt Stiftung Warentest?

Im Test der Stiftung Warentest wurden insgesamt 12 E-Bikes getestet. Darunter Modelle von bewährten Herstellern wie Cube, Kalkhoff und Kettler. Die E-Bikes befanden sich in einer Preisklasse von 2000 bis 2900 Euro. Es handelt sich hier bei um nicht gerade günstige Modelle. Der E-Bike Test hat jedoch gezeigt, dass nicht alle Modelle ihr Geld wert sind. Die Noten der Tester reichen von gut bis mangelhaft. Insgesamt konnten sechs Trekking-Pedelecs mit diamantförmigen Rahmen mit einem guten Testurteil überzeugen.

Empfehlenswerte E-Bikes bei Amazon

Im Folgenden stellen wir Ihnen drei Vertreter der Gattung hochwertige E-Bikes vor:

NCM Venice Plus E-Bike Trekking Rad, 250W, 48V 16Ah 768Wh Akku, 28″ Zoll

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Das E-Bike ist mit einem entnehmbaren Akku mit Lithium-Ionen Zellen inkl. eines USB-Anschlusses ausgestattet, dieser integriert sich perfekt in den Rahmen. Mit einer Aufladung können verfügen sie über eine Reichweite von bis zu 130 km. Das-Kit LCD Display zeigt alle erforderlichen Informationen auf einen Blick.

Das E-Bike ist mit einem starken, patentierten Heckmotor ausgestattet. Dieser verlässliche 250W Heckmotor ist für seine Langlebigkeit und Ausdauer auf längeren Touren bekannt.

Die Kunden fanden das E-Bike als Spitze vor allem unter hinsichtlich des Preis-Leistungs-Verhältnisses. Für einen Gelegenheitsfahrer ist dieses E-Bike vollkommen ausreichend und qualitativ hervorragend.

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FISCHER Herren – E-Bike Trekking ETH 1861.1, schwarz matt, 28 Zoll

FISCHER Herren - E-Bike Trekking ETH 1861.1, schwarz matt, 28 Zoll

Das E-Bike ist mit einem teils integrierten Akku mit Lithium-Ionen Technik und langlebigen Markenhochleistungszellen ausgestattet. Das LCD Display 1300 bietet eine Akkuladezustandsanzeige, eine Schiebehilfe bis 4 km/h, eine Regelung der Motorunterstützung und eine USB-Ladebuchse.

Ausgestattet mit 28 Zoll Reifen, einer Rahmenhöhe von 50 cm. Ein voll integrierter Akku sorgt für ein verbessertes Fahrverhalten. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 150 kg, die Reichweite bis zu 160 km.

Den Kunden gefiel die gute Qualität, die gute Verarbeitung und der leistungsstarke Motor. Sie befanden die Akkuleistung als voll ausreichend und erlaubt sehr lange Strecken ohne Anstrengung.

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NCM Munich N8C 28″ E-Bike City Rad, 250W, 36V 13Ah 468Wh Akku

NCM Munich N8C 28" E-Bike City Rad, 250W, 36V 13Ah 468Wh AkkuDas E-Bike verfügt über einen leichten, durchgehenden Aluminiumrahmen in 28 Zoll. Das relativ niedrige Oberrohr erleichtert den Ein- und Abstieg. Der 250 W bürstenlose Frontmotor unterstützt den Lenker bis zu einer Fahrgeschwindigkeit von 25 km/h. Ein 36 V 13 Ah 468 Wh Lithium-Ionen Akku, in einer widerstandsfähigen und schlanken Aluminium-Hülle, ist unterhalb des Gepäckträgers angebracht. Mithilfe dieses Energieträgers fahren Sie bis zu 90 km.

Ein Shimano Schaltwerk bietet ein leicht zu schaltendes 7-Gang-Getriebe; die Vordergabel hilft, die Straße abzudämpfen; ein einstellbarer Vorbau und Lenker können sich an die Größe und die Sitzposition jedes Fahrers anpassen.

Den Kunden gefiel die starke Fahrunterstützung, wie schnell sie reagiert, intuitiv hilft und das selbst in der niedrigsten Einstellung. Sie fanden das E-Bike fährt Rad fährt gut und läuft leicht, auch ohne Antriebsunterstützung und der Akku hält recht lange.

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Wie viel kostet ein E-Bike?

Für handelsübliche Fahrräder bezahlt man bei einer hochwertigen Qualitätsstufe in etwa EUR 750,-. Da ein E-Bike aber gewissermaßen eine fortgeschrittene Form eines Fahrrades ist, muss man dafür schon etwas mehr auf den Tisch legen. Für Antrieb und Akkumulator, die besondere Technik und hochwertigen Bauteile werden nochmals zumindest EUR 1.100,- verrechnet.

Damit sind wir bei EUR 1.850,-. Der durchschnittliche Wert sieht jedoch noch etwas anders aus. Für ein übliches Pedelec (bis 25 km/h Motorunterstützung) legt der E-Bike-Kunde EUR 2.100,- bis EUR 2.600,- hin.
Für eine noch höhere Geschwindigkeit, wie beim S-Pedelec, das bis 45 km/h Motorunterstützung leistet, werden mindestens EUR 3.100,- bis EUR 3.600,- fällig.

Die höheren Beträge kommen nicht nur durch den Antrieb des Motors zustande. Dieser sorgt dafür, dass der Rest des Rades diesem Mehr an Leistung gewachsen sein muss. Ist ein E-Bike den Preis wert, werden Bestandteile verwendet, die den stärkeren Kräften gewachsen sind. Der durchschnittliche Anschaffungspreis liegt um die EUR 3.000,-.

E-Bike FAQ: häufige Fragen & unsere Antworten

Im Folgenden noch kurz zu den häufigsten Fragen rund um das Thema E-Bike:

Ab wann darf man ein E-Bike lenken?

Ab wann E-Bikes für junge Menschen zugelassen sind, hängt von der Leistung des Motors und der höchsten unterstützten Geschwindigkeit der Modelle ab. Um ein normales Elektrofahrrad mit 250 Watt und bis zu 25 km/h Tretkraftunterstützung fahren zu dürfen, bedarf es keines Mindestalters. Ein E-Bike Führerschein, der ab 15 Jahren machbar ist, ist erst für Kleinmofas, Mofas oder Elektroroller erforderlich. Dennoch sollte vermieden werden, dass die elektrischen Teile des E-Bikes komplett in Wasser eintauchen.

Benötigt man einen Führerschein oder eine Versicherung für ein E-Bike?

Für herkömmliche E-Bikes wird kein Führerschein benötigt aufgrund der Geschwindigkeitsbegrenzung des Motors. Ebenfalls arbeitet der Motor nur unterstützend beim Treten. Deshalb wird ein Pedelec auch nur als ein normales Fahrrad angesehen. Somit benötigt man für ein Pedelec keinen Führerschein bzw. eine Versicherung.

Sind E-Bikes wirklich so schwer zu bedienen?

Die Antwort lautet ganz klar „NEIN“, denn wer ein normales Fahrrad bedienen kann, der kann auch problemlos ein E-Bike bedienen. Der Motor lässt sich ganz bequem per Knopf einschalten und schon geht es los. Auch die Ladung des Akkus gestaltet sich mit dem mitgelieferten Ladegerät problemlos und unkompliziert.

Gibt es für Pedelec eine Helmpflicht?

Wer ein herkömmliches Pedelec bis 25 km/h fährt, benötigt theoretisch keinen Helm – denn es besteht hier für keine Helmpflicht. Beim Fahren von S-Pedelecs muss hingegen ein Helm getragen werden, diese zählen zu den Kleinkraftfahrzeugen. Nicht desto trotz ist selbst beim herkömmlichen Fahrradfahren aus Sicherheitsgründen ein Helm stets zu empfehlen.

Wie viele Kilometer kann ich mit einem E-Bike fahren?

Die Produzenten von E-Bikes geben auf den Datenblättern der Elektrofahrräder an, wie weit man im Durchschnitt damit kommt.

Die Reichweite ist abhängig von folgenden Faktoren:

  • die Stufe der Unterstützung: Je höher, desto rascher ist der Akku leer.
  • das Wetter: Sommer und Winter fordern ihren Energie-Tribut.
  • das Gewicht des Radlers: Je schwerer der Fahrer, desto mehr Energie wird vom Akku benötigt.

Kann die Reichtweite eines E-Bikes erhöht werden?

Grundsätzlich gilt, dass die Akku-Reichtweite stark abhängig ist von der Fahrweise des Fahrers. Mit einfachen Tipps ist es möglich die maximale Reichweite aus einer vollen Akkuladung zu erreichen. Nachfolgend Tipps die helfen können die Reichtweite zu erhöhen:

  • stets im ersten Gang anfahren
  • Zusatzgewicht verringert die Reichweitere
  • die Reifen auf den richtigen Reifendruck kontrolieren
  • nicht immer nur im höchsten Unterstützungsmodus fahren
  • den Luftwiderstand minimieren
  • gleichmäßiges Treten übt sich positiv auf die Reichweite aus
  • Stop & Go vermeiden

E-Bike fahren, wenn Akku leer ist – geht das?

Im Gegensatz zu einem Motorrad oder Auto erreicht man auch sein Ziel, wenn der Motor nicht mehr kann oder will. Sobald der Akku leer ist, lässt sich ein E-Bike fahren wie ein Fahrrad – nämlich mit Muskelkraft.

Darf bei Regen ein E-Bike gefahren werden?

Grundsätzlich gilt bei Regen natürlich immer mehr Vorsicht, denn die Straße ist rutschiger und es kann beim Bremsen passieren, dass man die Kontrolle verliert. Verstärkt wird dies durch die elektrische Hilfe des E-Bikes. Wer hingegen sich Sorgen um die elektrischen Komponenten wie z. B. um den Motor macht, kann beruhigt sein, denn diese sind vor Wassereinbruch geschützt.

Wie teuer ist die Ladung eines E-Bike Akkus?

Pauschal lässt sich ein genauer Preis gar nicht ermitteln, denn hier kommt es auf den Akku an. Verfügt der Akku über eine höhere Kapazität, desto teurer ist natürlich auch eine vollständige Ladung. Auch der Strompreis spielt natürlich eine wichtige Rolle. In der Regel kostet ein gesamter Ladezyklus eines E-Bike Akkus je nach Art zwischen 8 und 20 Cent.

Wie lange dauert es bis ein E-Bike Akku aufgeladen ist?

Auch hier gibt es je nach Modell gravierende Unterschiede, denn die Akkukapazität spielt eine wichtige Rolle. Eher kleinere Akkus sind relativ schnell aufgeladen während große Akkus mehrere Stunden benötigen. Im Durchnschnitt benötigt der E-Bike Akku für einen vollständigen Ladezyklus ca. 2 – 6 Stunden. Gängige Akkus mit einer Leistung von ca. 250 Watt etwa 4 Stunden.

Wie viel wiegt ein E-Bike?

Logischerweise wiegen E-Bikes aufgrund des Motors deutlich mehr als herkömmliche Fahrräder. In der Regel wiegen diese deshalb 7 bis 10 kg mehr als baugleiche Fahrräder ohne Elektromotor. Ein Grund hier für sind nicht nur die elektrischen Komponenten, sondern auch der besonders stabile und kräftige Rahmen. Entscheiden Sie sich hingegen für ein leichtes E-Bike, können Sie mit ca. 17 kg rechnen. Große E-Bikes können hingegen leicht einmal 30 kg wiegen.

Video zum Thema “E-Bike”